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Antwort auf kjpms Frage im Thread "Vorbereitung auf die schriftliche Prüfung"
Verfasst am: 11. 02. 2011 [15:20]
frank.mutert
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 82
Hallo,

zunächst halte ich die intensive Beschäftigung mit den eigenen Fällen für sehr wichtig. Neben der Supervision bin ich die Fälle auch mit einem befreundeten Mit-Prüfling durchgegangen, um in der Präsentation und "Verteidigung" des Prüfungsfalls möglichst sicher und gut vorbereitet zu erscheinen.

Bei der Vorbereitung auf den zweiten Teil der mündlichen Prüfung habe ich mich weitgehend auf die "blaue Reihe" von Hogrefe verlassen. D.h. ich habe mir für die einzelnen relevanten Störungsbilder die klinischen Kriterien, Entstehungsbedingungen, Diagnostik und therapeutischen Interventionen angeschaut. Damit war ich insgesamt gut gerüstet. Auch hier fand ich es sehr hilfreich, mir von meiner Lerngruppe Fragen stellen zu lassen und das freie Antworten üben zu können.

In meinen Augen ist diese Prüfung, ebenso wie die schriftliche, letztlich ein "Stresstest". Geprüft wird, wie gut jemand unter Stress noch funktioniert. Ich habe in dieser Prüfung eine mich zufriedenstellende Note bekommen, obwohl ich einige Fragen nicht beantworten konnte... icon_redface.gif

In diesem Sinne.

Viel Glück!

Frank

Dipl.-Psych. Frank Mutert
Psychologischer Psychotherapeut
Landsberger Str. 497
81241 München
Tel.:089/88952210
 
Verfasst am: 20. 01. 2013 [22:36]
pia321
Dabei seit: 20.01.2013
Beiträge: 3
Lieber Frank,

ich höre immer wieder, dass man für das Schreiben der beiden Prüfungsfälle sehr viel Zeit einrechnen soll. Wieviele Wochen oder Monate vor Abgabe haben denn du bzw. deine Kommilitonen damit angefangen, falls du dich noch erinnerst? Ich arbeite neben den Fallstunden auch noch, daher bliebe unter der Woche dafür nicht so viel Zeit, sondern eher an den Wochenenden. Sicher könnte ich mir dafür auch zwei Wochen Urlaub nehmen, wobei das vermutlich nicht mal im Ansatz reichen wird. Wie sind denn deine Erfahrungen damit?

Viele Grüße.
 
Verfasst am: 01. 02. 2013 [18:41]
frank.mutert
Themenersteller
Dabei seit: 12.01.2011
Beiträge: 82
Hallo pia321,

"viel Zeit" ist relativ. Ich habe sicher einige Tage an den 2 VT-Fällen gearbeitet, aber mit 2 Wochenenden war es ganz sicher auch getan. Die Patienten/die Fälle kannte ich gut, der Verlauf war damit ja kein Problem. Die Bewertung des eigenen Handelns ist der wohl schwierigste Teil. Um sicher zu sein bin ich dann zu meinen Supervisoren gegangen und habe die Fälle gegenlesen lassen. Das wars dann aber auch.

Ich würde daher für mehr Gelassenheit plädieren...

Herzliche Grüße

Frank

Dipl.-Psych. Frank Mutert
Psychologischer Psychotherapeut
Landsberger Str. 497
81241 München
Tel.:089/88952210
 
Verfasst am: 28. 10. 2013 [07:33]
Sternschnuppe
Dabei seit: 01.02.2011
Beiträge: 3
Hallo Frank und Hallo Ihr anderen!
Ich habe ein paar Fragen bzgl der mündlichen PP-Prüfung:
Wisst ihr, ob es Prüfungsprotokolle der mündlichen Prüfungen gibt? Bzw habt ihr für euer Lernen Prüfungsprotokolle verwendet? Wusstet ihr vorher, welche Prüfer ihr bekommen werdet?
Ich würde mich sehr über Anworten freuen,
Danke,
Susanne
 
Verfasst am: 31. 10. 2013 [22:29]
ksu
Moderator
Dabei seit: 18.11.2010
Beiträge: 34
Hallo Susanne,

meist gibt es bei den "älteren" PiA vor Ort bzw. in der Region, ggf. institutsübergreifend, Notizen/Protokolle von vergangenen mündl. Prüfungen, insbesondere lohnt es sich die PiA zu fragen, die das Ganze gerade (am Institut) hinter sich haben.
Man kann auch am Institut bei der Leitung erfragen, ob es möglich ist, eine Prüfungsepisode vorher bei der mündlichen dabei zu sein und am Rande zuzuhören, in Hamburg ging das schon des Öfteren. Die Prüfungskandidaten müssen dem allerdings mit zustimmen.
Zudem gibts eine Yahoo-Group mit regem Austausch, auch dort gibts online Infos und einen Datenpool:
http://de.groups.yahoo.com/group/Psychotherapieimpp_group/

Kurz vorher bekommen viele mit oder auch gesagt, wer die Prüfer/innen sein werden.

Viel Erfolg und Grüße
Kerstin
 
Verfasst am: 18. 03. 2017 [08:33]
aweiku
Dabei seit: 23.03.2015
Beiträge: 5
Hallo,

ich würde mich noch über weitere Erfahrungsberichte zur mündlichen Prüfung und insbesondere einer sinnvollen Prüfungsvorbereitung freuen. Wenn ich das Psychth-APrV richtig verstehe, soll es ja vorwiegend um das Vertiefungsfach gehen. Kommt es denn auch vor, dass wir nach anderen Verfahren gefragt werden?

Und wie viel Zeit habt ihr in die Vorbereitung investiert?

Danke und viele Grüße!
 



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