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Totale Refinanzierung - ein Mythos?
 
Umfrage
Frage:
Lassen sich die Kosten komplett bei dir refinanzieren/haben sie sich refinanziert?
Läuft ab am: 21. 10. 2017, 11:20
Jo
 
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Verfasst am: 21. 10. 2017 [11:18]
achimedes
Themenersteller
Dabei seit: 17.10.2017
Beiträge: 3
Hey

bei vielen Instituten hört man ja von einer kompletten Refinanzierung, sogar mit einem kleinen Plus, gerade in BW anscheinend.
Bleiben nir eigene Lebenskosten wie Essen und Wohnen...

Stimmt das so? Was ist eure Erfahrung?
oder gibt es dennoch versteckte Kosten?
Oder amortisiert sich tatsächlich alles?

Danke
Achim
 
Verfasst am: 23. 10. 2017 [16:46]
skillfully
Dabei seit: 21.10.2017
Beiträge: 3
Hallo,

aufgrund der Vielzahl an Modellen für die Therapieausbildung lässt sich das so allgemein nicht sagen, grundsätzlich wäre ich aber skeptisch was eine komplette Refinanzierung angeht und würde das eher als Milchmädchen-Rechnung der Institute sehen. Warum?
- die Einnahmen aus den praktischen Fällen müssen noch versteuert werden, können also nicht 1:1 als Einnahmen gegen gerechnet werden
-oft sind die angegebenen Kosten für z.B. Supervisionsstunden auf den Institutshomepages veraltet. Auch die Supervisoren erhöhen gerne regelmäßig ihr Honorar.
- Ausfall an Arbeitszeit: in der Zeit, in der man am Institut die praktischen Fälle absolviert oder sich im Psychiatriejahr ausbeuten lässt, könnte man auch regulär arbeiten und hätte ein höheres Einkommen

Ich denke, dass sich die Kosten auf jeden Fall irgendwie finanzieren lassen, sei es über eine klinikinterne Ausbildung, einen Bildungskredit oder eine nebenberufliche Tätigkeit. Letzlich sollte einem aber bewusst sein, dass man zumindest mittelfristig erst einmal einen Verdienstausfall hat und zahlt. Langfristig könnte es sich dann schon rechnen, weil man z.B. erfolgreich in eigener Praxis tätig ist.

Viele Grüße
skillfully
 
Verfasst am: 29. 10. 2017 [02:56]
stephiehild
Dabei seit: 04.11.2012
Beiträge: 17
Hallo Achim,

ich kann mich nur anschließen. Eine "komplette Refinanzierung" ist in den seltensten Fällen realistisch und zu den vom Institut angegebenen Kosten kommen noch viele mehr oder minder große Kleinigkeiten hinzu.
Was seltenst angegeben wird sind z.B. Kosten für Fachliteratur, ggf. Therapiematerialien, Fahrtkosten, Essens- und Übernachtenskosten(je nachdem wie nahe man am Institut wohnt). Weiter sindPraxisraummieten von Lehrpraxen häufig auch teurer als angegeben und es kommt doch oft teurer als gesagt.

Ich habe eine TP Ausbildung gemacht, die nach der Institutsrechnung 18.000€ kosten sollte. Ich habe in den 4 Jahren Ausbildung jedes Jahr gute 10.000€ Ausbildungskosten steuerlich absetzen könnnen, was ein recht vollständiges Bild der Kosten abzeichnet.

Im Endeffekt bleibt nur es Personen uns Institutsspezifisch durchzurechnen und auch Puffer für Unwegbarkeiten einzurechnen.

Viele Grüße

Stephanie Hild-Steimecke
 
Verfasst am: 20. 11. 2017 [10:58]
mahindra
Dabei seit: 25.05.2015
Beiträge: 2
...und dann gibt es auch den später wirksamen Effekt, dass bei geringer Nebentätigkeit eben auch weniger in die Sozialversicherung eingezahlt wird (Rente)....
 
Verfasst am: 28. 11. 2017 [09:21]
stiepchen
Dabei seit: 28.11.2017
Beiträge: 2
Hallo ,

micj würde mal interessieren wie ihr eure Ausbildung finanziert?
Ich möchte im April mit der KJP Ausbildung anfangen , weiß aber noch gar nicht wie ich das alles hinbekommen kann. Bekommt jemand von euch Meister barfog?
Freue mich über eure Antworten!

Liebe Grüße
 
Verfasst am: 02. 12. 2017 [09:39]
stephiehild
Dabei seit: 04.11.2012
Beiträge: 17
Hallo Stiepchen,

es gibt tatsächlich einige Möglichkeiten die Ausbildung zu finanzieren. Manche angenehmer als andere.

Vergütung während der Klinikzeit
Ein­nah­men durch psy­cho­the­ra­peu­ti­sche Be­hand­lungs­stun­den
Nebenjobs (z.B. in Beratungsstellen oder andere “Jobs”, z.B. Kellnern)
Ausbildungs-/ Studienkredite (z.B. KFW oder Banken)
Stipendien (z.B. Absolventa e.V.)
BAföG (in wenigen Instituten möglich, am ehesten wenn man einen Studnetenausweis hat)
Finanzierung durch Familie & Partner
Ersparnisse
u.U. Arbeitslosengeld

Eine Sache die nicht immer gern gehört wird, aber doch auch relevant ist, die Ortswahl beeinflusst Gehalt, je abgelegener die Klinik, desto höher ist meist das Gehalt. Vor allem abgelegene Reha-Kliniken, zahlen, einiges, wenn nicht sogar ein volles Gehalt, auch in der Klinikzeit.

Ich hoffe das hilft etwas weiter.

Viele Grüße

Stephie
 



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