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Verschuldung durch die Ausbildung zu hoch? Benötige Euren Rat!
Verfasst am: 26. 04. 2011 [10:45]
philomena
Themenersteller
Dabei seit: 03.03.2011
Beiträge: 3
Hallo liebe PiA-Portal-Mitglieder,

ich habe mal eine Frage bezüglich meiner Ausbildungskosten bzw. der Ausbildungskosten allgemein.

Ich verdiene leider kaum etwas an den 1800Std.. Im ersten Jahr nur ca. 190E/Monat (und das auch erst seit der Hälfte meiner Zeit dort, vorher gabs nix) und im Psychosomatik-Halbjahr werdens 300E im Monat sein. Arbeiten nebenher ist zurzeit aufgrund der Seminare (während der Woche, auch tagsüber) schwierig bis unmöglich für mich. Während der praktischen Ausbildung habe ich aber vor wieder nebenher zu arbeiten.

Am Ende der Ausbildung rechne ich derzeit mit ca. 40.000E Schulden, die ich zurückzahlen muss. Diese setzen sich zusammen aus Ausbildungskosten (inkl. Supervision, Selbsterfahrung, Übernachtungen, Fahrtkosten, Bücher,usw)und Lebenshaltungskosten. Bzw. eigentlich nur 35.000E, aber 5.000E sind noch Zinsen für die Bank.

Ich finde das ist wahnsinnig viel Geld und ich frage mich, ob ich bei der Planung meiner Ausbildung was falsch gemacht habe oder ob es auch andere gibt, die sich auch in solchen Höhen verschulden werden/verschuldet haben für die Ausbildung? Bei mir im Kurs hört sich das immer so an als ob entweder die Eltern alles zahlen, sie bereits super Gehälter kriegen und vorher angespart haben und so alles ohne Schulden finanzieren können. Dabei hat da kaum einer Berufserfahrung bisher.

Ich muss zum Glück das meiste bei meinem Dad abbezahlen, der den großen Kredit erstmal für mich bezahlt, Zeitdruck wie beim Rückzahlen an eine Bank habe ich daher eher nicht. Bin übrigens vom Grundberuf Dipl-Sozpäd, mache also die KJP-Ausbildung.


Zum einen nun die Frage:
Meint ihr, dass ich mich unnötig hoch verschudet habe oder ist das normal?
Und zum anderen:
Was meint ihr, wie gut ich diese Schulden nach der Ausbildung begleichen kann? Schafft man das von einem KJP-Gehalt?

Vielen Dank schonmal fürs Durchlesen.

VG,
Philomena
 
Verfasst am: 14. 05. 2011 [07:09]
knochenbert
Dabei seit: 14.05.2011
Beiträge: 1
Philomena,

die Höhe der Schulden ist durchaus normal.

Wenn Du 500€ monatlich zurückzahlen würdest und mit Deinem Vater eine großzügige Verzinsung von 5% vereinbaren würdest, dann würde es 8.1 Jahre dauern bis Du das Darlehn zurückgezahlt hast.

siehe hier



 
Verfasst am: 16. 01. 2012 [01:36]
pia123
Dabei seit: 11.11.2011
Beiträge: 13
ich habe auch schon gehört, dass sich manche derart verschulden. daher kann ich nur empfehlen ein zahlungsmodell zu wählen, wo man nicht am anfang einen batzen zahlt, sondern eine monatlich feste summe, in der alles drin ist und keine versteckten kosten wie zusätzliche supervisionen etc.(ich bin bei der avm). dieses modell gibt es aber noch nicht so lang.

ich hab nebenbei gearbeitet (2-3 Tage pro Woche), wobei das psychiatriejahr natürlich etwas länger dauert, meinen lebensstil extrem runtergeschraubt und dann ging das, wenn es auch hart war - auch ohne hilfe von den eltern. nach der psychiatriezeit (1200 Stunden, ein Jahr ca.) finden die meisten ja eine anstellung, so dass man dann ja endlich normal verdient.

wegen deiner schulden bin ich der meinung, dass du das schaffen kannst, die schulden bei deinem dad abzubezahlen. und lass dir keine grauen haare wachsen, sondern sei stolz drauf, dass du dich da durchgeboxt hast, die ausbildung ist ja schon eine harte zeit.
 



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