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Vertretung in den Landespsychotherapeutenkammern und der Bundespsychotherapeutenkammer

Die Landespsychotherapeutenkammern organisieren die berufsrechtlichen Belange der Psychologischen Psychotherapeuten und der Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten eigenverantwortlich, anstelle staatlicher Behörden. Die Vertreter in den Organen der Psychotherapeutenkammern werden von allen Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten gewählt.

Wie sind die PiA in die Landessychotherapeutenkammern eingebunden?

Ein bundesweit einheitliche Struktur der Interessensvertretung der PiA in den Landespsychotherapeutenkammern gibt es nicht. Inzwischen können in den meisten Landespsychotherapeutenkammern PiA Mitglieder oder Gastmitglieder werden (kostenlos oder geringer Beitrag). Bei den Wahlen können sie sich , z.B. in Hamburg, auf einer eigenen Liste, in die Vertreterversammlung wählen lassen. Sie haben dort allerdings kein Stimm-, nur Rederecht. In anderen Kammern werden die PiA einmal jährlich zu einer Versammlung eingeladen und wählen ihre Vertreter für die Kammergremien (z.B. Berlin).

Hier finden Sie eine Aufstellung, die die Bundeskonferenz PiA zusammengestellt hat, aus der Sie den Status der PiA in den einzelnen Landespsychotherapeutenkammern ablesen können.

Die Landeskammern wählen zwei PiA Vertreter, die sie zur PiA-Bundeskonferenz entsenden.

Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) ist eine Arbeitsgemeinschaft der Landespsychotherapeutenkammern. Jede Landespsychotherapeutenkammer entsendet gewählte Delegierte zum Deutschen Psychotherapeutentag (DPT), der Sitzung der Bundesdelegiertenversammlung der Bundespsychotherapeutenkammer.

Wie sind die PiA in die Bundespsychotherapeutenkammer eingebunden?

Die Vertretung der PiA auf Bundesebene ist in Form der Bundeskonferenz der PiA organisiert.

Sprecher und Stellvertreter der Bundeskonferenz der PiA haben Rederecht beim Deutschen Psychotherapeutentag (DPT). Entsprechend der Regelungen zur Einbindung der PiA in den Landeskammern sollten bis zu zwei Vertreter pro Landeskammer entsandt werden.

Diese haben in der 1. Bundeskonferenz der PiA  am 12.3.2008 in Berlin Frank Mutert zum Sprecher der PiA und Kerstin Sude zu seiner Stellvertreterin gewählt. Der Sprecher ist Ansprechpartner des Vorstandes der BPtK in den Belangen der PiA und nimmt auf Einladung auch an Vorstandsitzungen teil.

Am 25. März 2014 tagte bereits die 10. Bundeskonferenz der Psychotherapeuten in Ausbildung (BuKo PiA). Diese verabschiedete am 25. März ein Positionspapier zu Mindeststandards in der Praktischen Tätigkeit, hier hatte das verbändeübergreifende PiA-Politik-Treffen deutlich mitgewirkt. Kernpunkte laut BPtK-Website (http://www.bptk.de/aktuell/einzelseite/artikel/qualitaetsst.html ) seien „eine angemessene Vergütung auf Basis der Grundausbildung als Psychologe oder Pädagoge, Sicherstellung einer fachkundigen Anleitung und Aufsicht, Betonung des Beitrags an der Wertschöpfung der jeweiligen Praxisstätte. Ein gesetzlicher Mindestlohn stelle langfristig keinen angemessenen Maßstab für diese Vergütung dar. Weitere Diskussionsthemen waren die Praxiswertermittlung und Best Practice Modelle mit Leuchtturmfunktion bei der Verbesserung der Ausbildungsbedingungen. Die 10. PiA-Bundeskonferenz wählte Anna Eiling aus Berlin zur neuen stellvertretenden Bundessprecherin. Theresia Köthke (DPtV) war aus beruflichen Gründen zurückgetreten.“

Vertretung in den Berufsverbänden

Die Mitglieder und Gremien eines Berufsverbandes setzten sich für die berufspolitische Interessensvertretung der Psychologischen Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten ein.

Sie nehmen Einfluss auf politische Entscheidungsprozesse durch die Mitarbeit in Mitbestimmungs- Gremien des Gesundheitssystems, z.B. den Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen), den Psychotherapeutenkammern, bei Arbeitgebern, den Krankenkassen und vertreten Psychotherapeuten in der Diskussion mit anderen Berufsgruppen.

Wie sind die PiA in die Berufsverbände eingebunden?

PiA können Mitglieder in einem Berufsverband werden und so Einfluss auf die Politik des Verbandes nehmen. 

Die konkrete Einbindung der PiA in die Strukturen des jeweiligen Berufsverbandes ist unterschiedlich. In der DPtV z.B. sind PiA kooptierte Mitglieder in den Landesvorständen, sie nehmen als Gäste an den Delegiertenversammlungen und treffen sich regelmäßig mit dem Bundesvorstand zum intensiveren Austausch.